Drei Tage und eine Nacht haben wir jetzt eine Wohnung gestrichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ist richtig gut geworden. Und mir hat die Streichaktion auch wieder Auftrieb gegeben, mehr in meiner eigenen Wohnung und für mich zu tun. Es ist einfach Tatsache. Glück setzt Aktivität voraus. Die Glücksfaktoren stimulieren und anregen. Es ist schwerer nichts zu tun, als in Aktion zu treten. Das richtige Gleichgewicht ist wichtig. Zwischen Ruhe und Entspannung. Man kann ja mal powern, aber sollte sich keinen Stress machen.
Nach diesen Tagen des Machens gehts mir jetzt so richtig gut. Da kommt Leben in die Bude. Und so Ideen gleich weiter zu machen in irgend einer Form, bevor sich wieder Lethargie einschleicht. Es ist nicht leicht, sich immer in Fluss zu fühlen oder das Richtige zu tun, um in Fluss zu bleiben.
Ich hatte vorher so ein Tief, dass ich sogar kurz daran gedacht hatte auch noch das Schreiben aufzugeben. Aber das wäre fatal. Denn das ist das Einzige, das ich so richtig gerne mache. Vielleicht wollte ich mir selbst weh tun. Ich weiß es nicht. Jedenfalls verspüre ich jetzt auch mit dem aufkommenden Frühling einen großen Auftrieb.
Und ich ziehe mein großes Schreibprojekt durch!!!
Brauche nur noch Ideen, aber ich bin offen für Neues. Ach es geht bergauf. Ich weiß das. Erst mal meine eigene Wohnung auf Vordermann bringen, dann bin ich so richtig inspiriert. Und wenn ich nur eine Stunde am Tag schreibe. Aber hinsetzen mit einem Stift und was austüfteln. Kommt Zeit, kommt Idee. Ich vertraue da ganz auf mich.


