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Neuer Auftrieb

Samstag, 17. März 2012

Drei Tage und eine Nacht haben wir jetzt eine Wohnung gestrichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ist richtig gut geworden. Und mir hat die Streichaktion auch wieder Auftrieb gegeben, mehr in meiner eigenen Wohnung und für mich zu tun. Es ist einfach Tatsache. Glück setzt Aktivität voraus. Die Glücksfaktoren stimulieren und anregen. Es ist schwerer nichts zu tun, als in Aktion zu treten. Das richtige Gleichgewicht ist wichtig. Zwischen Ruhe und Entspannung. Man kann ja mal powern, aber sollte sich keinen Stress machen.

Nach diesen Tagen des Machens gehts mir jetzt so richtig gut. Da kommt Leben in die Bude. Und so Ideen gleich weiter zu machen in irgend einer Form, bevor sich wieder Lethargie einschleicht. Es ist nicht leicht, sich immer in Fluss zu fühlen oder das Richtige zu tun, um in Fluss zu bleiben.

Ich hatte vorher so ein Tief, dass ich sogar kurz daran gedacht hatte auch noch das Schreiben aufzugeben. Aber das wäre fatal. Denn das ist das Einzige, das ich so richtig gerne mache. Vielleicht wollte ich mir selbst weh tun. Ich weiß es nicht. Jedenfalls verspüre ich jetzt auch mit dem aufkommenden Frühling einen großen Auftrieb.

Und ich ziehe mein großes Schreibprojekt durch!!!

Brauche nur noch Ideen, aber ich bin offen für Neues. Ach es geht bergauf. Ich weiß das. Erst mal meine eigene Wohnung auf Vordermann bringen, dann bin ich so richtig inspiriert. Und wenn ich nur eine Stunde am Tag schreibe. Aber hinsetzen mit einem Stift und was austüfteln. Kommt Zeit, kommt Idee. Ich vertraue da ganz auf mich.

lange Nacht

Freitag, 09. April 2010

Gestern Nacht habe ich noch weiter geschrieben. Bin auch gut voran gekommen. Der Text ist für ne Ausschreibung. Um vier Uhr bin ich zu Bett und heute um zwölf aufgestanden. Wenn ich zu Hause bin, werde ich an dem Text weiter machen. Hab erst die Hälfte. Ach ich hasse es ja, wenn die so viel verlangen. Normal halte ich mich kurz und bündig. So schlecht isser gar nicht, wie ich zuerst dachte. Viele Dialoge, die ihn auflockern. Schreibe gerne in Dialogform. Am liebsten bin ich nachts tätig und schlafe morgens dann lange.

So jetzt werde ich hier noch aufräumen und dann Hans abholen. Es ist herrliches Wetter draußen und ich habe meinen Wintermantel dabei. Den lass ich einfach hier hängen. Gott sei Dank, bin ich wieder fit. War doch etwas übernächtigt.

Neue Erzählung im Entwurf

Freitag, 09. April 2010

Wir haben fast Mitternacht und ich habe vor einigen Stunden mit einer Erzählung über die Zeit angefangen. Ich dachte, mir würde mehr dazu einfallen. Habe gerade die Ohrhörer an und höre Bruckner. Und jetzt bin ich müde. Ich unterbreche nicht gerne eine Arbeit. Mal sehen, ob ich mit dem Schreiben noch weiter mache. Wenn ich nämlich unterbreche, so befürchte ich, dass die Arbeit dann wegen mangelder Fantasie liegen bleibt. Aber das ist Quatsch. Es sollen halt 16 Seiten werden und ich habe erst vier. Vielleicht habe ich einen falschen Ansatz genommen. Mal sehen was draus wird. Die beiden Figuren habe ich schon öfter in lustigen Kurzgeschichten verwendet, weil ich mit ihnen mal ein Buch veröffentlichen will. Aber jetzt so eine lange Erzählung? Und lustig ist sie bisher auch nicht.

Ich nehme gleich das Skript noch mal in die Hand und gucke, ob ich weiter schreibe, obwohl ich ja eigentlich müde bin. Aber Hans ist auch noch wach. Morgen kommen wir wieder nicht aus dem Bett. Ich selbst hab ja nichts vor, aber er muss raus. Ach das ist immer so blöd, wenn man raus muss. Freue mich schon aufs Wochenende ohne Wecker. Und nun an die Arbeit.