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Mut zum Leben

Sonntag, 05. Februar 2012

Mir ist aufgefallen, dass ich, um ein wirklich gutes Leben zu führen auch eine gute Portion Mut brauche. Bisher habe ich zum Überleben Mut gebraucht aber da blieb mir auch nichts anderes übrig, sonst wäre ich untergegangen. Aber der eigentliche Mut, nämlich für eine bessere Lebensqualität, der scheint mir zu fehlen. Ich weiß auch wieso. Das ist reine Bequemlichkeit. Ich fühle mich noch relativ wohl so in meinem teilweise Sumpf und sehe mich nicht gezwungen was zu verändern. Aber ich weiß auch, dass, wenn ich meinen inneren Schweinehund überwinden könnte, ich eine wesentlich bessere Lebensqualität leben könnte. Warum unterlasse ich das? Irgendwann wird mir über früh oder spät die Rechnung präsentiert. Ich weiß es genau und ich fühle mich schon deswegen nicht mehr so wohl in meiner Haut.

Mut zur Veränderung. Mut zum Leben in seiner ganzen Fülle. Etwas wagen. Mal draufgängerisch sein. Sein Leben in die Hand nehmen.

Mal was Verrücktes tun. Bevor du am Ende was vermisst. Die Bequemlichkeit überwinden und aktiv werden. Das steht jetzt an.

Ich habe keine Lust später zu sagen: Hätte ich damals nur… Wäre ich doch nur… Gleich jetzt und heute. Ohne Kompromisse. Wer wagt gewinnt.

Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter

Dienstag, 13. Dezember 2011

Nach dem Feedback heute, muss ich mich ja sehr zu meinem Vorteil verändert haben in den letzten drei Jahren. Ich selbst merke die Veränderungen nur schleichend. Was mir deutlich bewusst ist: Ich fühle mich so frei wie nie, einfach autark und stark. Die Voraussetzungen sind die allerbesten, das Beste rauszuholen. Ich muss es nur umsetzen. Tue ich nichts, ist die Gefahr groß, ins Gegenteil abzurutschen und zu verwahrlosen. Bleibe ich aktiv und wach, kann ich ein erfülltes, freies und kreatives Leben führen. Es ist eine Gratwanderung. Aber ich habe mich natürlich für das gute Leben entschieden. Dazu ist auch der Überlebenstrieb zu groß. Und die Ansprüche zu hoch. Wenn du keine Verpflichtungen hast, was Arbeit angeht, musst du halt selber gucken, was du aus deinem Leben machst, dass es nicht abflacht oder lau wird. Und dabei hilft mir die Leidenschaft an der Literatur und Musik. Die Pflege von Freundschaften und die Pflege der Gesundheit. Ich habe einen Freiheitsdrang in mir, der mich über mich hinauswachsen und mutiger sein lässt. Das ist so eine Gelegenheit die ich beim Schopfe packen sollte, um einfach mal ganz verrückte Dinge zu tun, für die mir normal der Mut fehlen würde. Es ist wirklich wahr: Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter. Von Natur aus bin ich eher feige, was das Neue angeht. Auf der anderen Seite mache ich manchmal Dinge, die so neu sind, das ich nur über mich staunen kann. Aber meistens werde ich dazu durch Lebensumstände gezwungen. Jetzt etwas Neues zu tun, wozu ich nicht unbedingt gezwungen werde, wäre mal ganz interessant auszuprobieren. Das Feedback heute hat mir so gut getan und mich so beflügelt, dass ich jetzt echt Nägeln mit Köpfen mache und sei es nur, (und das wäre schon viel), einen Roman zu schreiben und ihn auch fertig zu stellen. Oder zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören. Das wären schon große Sachen für mich. Das mit dem Roman scheint mir realistischer als das Nichtrauchen. Noch heute Abend  werde ich mir ein Cluster schreiben und was kreieren. Und dann werde ich dran bleiben. Das ist so ein Traum von mir. Wäre schade, wenn ich ihn nicht umsetzen würde. Die Frage ist nur, WAS? Alleine aus dem Nähkästchen zu erzählen würde ein Buch füllen. Mehrere. Oder ein Sachbuch? Ich bin keine Fachfrau für irgendwelche Themen, aber ich habe viel Lebenserfahrung. Jedenfalls ist das Cluster heute fällig. Was draus wird, werde ich dann sehen.