Gestern Nacht habe ich noch angefangen zu schreiben. Ich bin hochmotiviert. Habe schon einiges zusammen, Aber es wird weder ein Roman, noch ein Sachbuch. Einfach ein innerer Dialog. Habe ich ja schon öfter gemacht. Diesmal ist es etwas anders. Scheint was Längeres zu werden. Was ich draus mache, weiß ich noch nicht. Aber mal ein Anfang. Da macht man sich so über alles Mögliche Gedanken. Zum Beispiel bin ich heute dahinter gekommen, was es mit der Selbstdisziplin auf sich hat. Unter Disziplin ist nicht unbedingt ein Zwang zu verstehen, der hinter etwas steht, das man tun will. Disziplin, die natürliche Disziplin, so will ich sie nennen, erwächst wie von selbst aus der Lebensfreude heraus. Da musst du dich nicht zu etwas hinprügeln. Es macht einfach Freude, etwas zu tun und dir dadurch Struktur zu schaffen. Die Freude am Selbstausdruck am Leben überhaupt, lässt dich diszipliniert die Dinge tun, die dir gut tun. Gar nichts zu tun ist genauso schädlich, wie ein zuviel. Beides macht negativen Stress. Die natürliche Disziplin, wenn sie denn durchgezogen wird, verursacht vielleicht auch Stress, aber positiven, den wir einfach brauchen, um uns gut zu fühlen, etwas Sinnvolles getan zu haben. Ich bin sehr froh, dass ich das für mich rausgekriegt habe, weil ich eher ein undisziplinierter Mensch war. Aber so sieht die Sache gleich ganz anders aus und schmeckt besser. Wenn du eine Tätigkeit gefunden hast, die dir was bringt und Freude bereitet, bringst du von selbst die nötige Energie auf, um sie durchzuziehen. Es liegt einfach in der Sache der Natur. So und jetzt werde ich mein Geschreibsel mal in den Computer tippen, was ich eigentlich nicht so gerne mache.
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