Archiv für die Kategorie ‘Essays’

was du denkst, bist du

Mittwoch, 22. Juni 2011

Womit beschäftigen wir uns gedanklich den ganzen Tag?

Gedanken haben eine enorme Kraft und Macht. Was wir denken, ziehen wir herbei. Selffullfilling Prophety. Was sind meine ersten Gedanken, wenn ich aufwache? Sind es Sorgen, Ängste? Freue ich mich, wenn ich die Augen zum ersten Mal aufschlage? Wie trete ich dem Tag entgegen? Begrüße ich ihn, oder würde ich mich lieber rumdrehen und an nichts denken müssen?

Da ich meistens mit irrationalen Ängsten wach wurde, und wenig Lust hatte wach zu werden, habe ich mich gefragt, woher diese Ängste kamen und gemerkt, dass sie völlig destruktiv und vor allem überflüssig waren. Der Tag fing nicht gut an. Und das längere Herumliegen war auch nicht gerade förderlich. Jetzt habe ich mir zum Ziel gesetzt, gleich aufzustehen und diesen negativen Gedanken keinen Raum mehr zu geben. Denn sobald ich aufgestanden bin, sind diese Gedanken wie weggeblasen. Ich habe ihnen auch positive Affirmationen entgegengesetzt. Seitdem gehts mir besser.

Zwei mal am Tag setze ich mich für zwanzig Minuten hin und genieße die Ruhe und Gelassenheit, während ich mir positive Gedanken mache. Es ist unglaublich, wie diese kurze Zeit, auf die ich mich immer freue, bei mir wirkt. Ich nehme das Gedankengut mit hinüber in den Alltag und korrigiere mich sofort, wenn ich mal negativ abschweife.

Wir entscheiden alleine, was wir denken, womit wir uns beschäftigen. Ich empfehle wärmstens Luise L. Hay und Thorwald Dethlefsen. Ich habe zwar schon oft über die Macht der Gedanken gelesen und mir war immer klar, was negatives Denken auslöst, aber ich musste über zwanzig Jahre warten, bis ich mal ernsthaft angefangen hatte, meine Gedanken wirklich unter die Lupe zu nehmen und zu korrigieren. Ich mache es erst seit kurzem und profitiere jetzt schon. Das ist ganz enorm. Meine ganze Einstellung zum Leben, das wir in Fülle haben, hat sich verändert. Ich bin wie ausgewechselt und betrachte alles aus einem positiven Gesichtswinkel. Außerdem bin ich jetzt offeneren Auges und Ohres und nehme mehr wahr. Du wirst sensibler für die kleinen Freuden. Die Selbstkritik hat nachgelassen. Dieses ständig an sich Herumnörgeln bringt gar nicht weiter. Das haben wir früher nur allzu oft erlebt und müssen es jetzt nicht noch fortsetzen. Ich kann mich besser annehmen und dadurch fällt es mir leichter, sogenannte negative Eigenschaften sein zu lassen, weil ich sie loslassen kann.

Im Loslassen übe ich mich immer wieder. Denn mein größtes Glück ist die absolute Freiheit. Autark sein. Selbstständigkeit. Frei von den Meinungen anderer, frei von Ängsten, Verdruss und Abhängigkeit in jeglicher Form. Das gibt ein unglaublich starkes Gefühl.

Loslassen auch von eventuellem Groll, den man anderen gegenüber hegt oder gar sich selbst gegenüber. Verzeihen. Vor allem aber auch sich selbst verzeihen. Ich bin gut so, wie ich bin. Toleranz sich selbst und anderen gegenüber. Jeder ist großartig, einzigartig und Wert geliebt zu werden. Das ist mir so klar und wichtig und in Fleisch und Blut übergegangen. Das Leben wird einfach leichter, schöner. Trotz Regen, scheint immer die Sonne. Das Leben ist einfach wunderbar, nur was wir daraus machen, lässt manchmal zu Wünschen übrig.

Nicht zuletzt drücken sich auch unsere Gedanken über die Mimik und Gestik aus, ja über den ganzen Körper, der entweder krank ist oder vor Gesundheit strotzend. Wenn ich liebevoll zu mir bin, dann ernähre ich mich auch entsprechend und richte meine Mahlzeiten mit Liebe zu. Ich bewege mich und erhalte mich fit, weil ich mir gut tun will.

Auch beim Essen heißt es: “Was du isst, bist du.” Das ist ein wahres Wort.

Über die Bescheidenheit, die Selbstliebe und Arbeit

Freitag, 20. Mai 2011

Wer es nicht nötig hat, sich mit anderen zu vergleichen oder sich nach der Meinung anderer zu richten, kann erst wahrhaft bescheiden sein. Er schielt nicht nach dem Mehr das sein Nachbar hat oder darstellt. Er hat es erst gar nicht nötig etwas zu scheinen, was er nicht ist. Ein bescheidener Mensch hat genügend Selbstliebe und kann es sich daher leisten, bescheiden zu sein. Die Selbstliebe befähigt ihn dazu, andere zu lieben und es nicht nötig zu haben irgendjemanden zu beneiden oder neidisch machen zu wollen. Er freut sich an dem was er hat und gönnt den anderen ihres. Jemand mit mangelnder Selbstliebe und mangelndem Selbstvertrauen und der daraus resultierenden Selbstunsicherheit, wird sich immer an anderen messen müssen. Er kann nie genug haben, nie gut genug sein, nie zufrieden sein. Daraus entsteht dann Unbescheidenheit. Und solche Leute sagen dann gerne: “Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.” und finden das dann noch lustig. Würden sie sich mal ernsthaft Gedanken über Bescheidenheit machen, würden auch sie sehen, dass sie durchaus eine Tugend ist, die nicht jeder besitzt. Weil die meisten haben zu hohe Ansprüche, denen sie nie Genüge leisten können und setzen diese auch an ihre Mitmenschen an.

Solche Menschen wirken dann schnell auf andere etwas überkandidelt und können eigentlich nur bemitleidet werden. Denn sie sind weder mit sich noch mit ihren Nächsten so recht zufrieden. Mangelnde Selbstliebe ist überhaupt die Ursache für so ziemlich jedes Problem. Selbstliebe ist der Urgrund allen Gelingens und des sich Rundumwohlfühlens. Den wenigsten wurde von Hause aus diese Liebe vermittelt und es gehört Arbeit dazu und Geduld, sich diese Selbstliebe anzueignen. Es genügt oft nicht, dass andere uns lieben, so wie wir sind, weil wir es gar nicht glauben oder wahrhaben können.

Aber woher diese Selbstliebe nehmen? Bringt es was, wenn ich mir täglich vor dem Spiegel sage: Ich liebe mich und ich bin liebenswert. Zumindest kann man mit dieser Affirmation die Reaktion darauf überprüfen. Blockiere ich? Geht es mir leicht über die Lippen? Glaube ich mir? Wenn ich blockiere, warum? Welcher überkommene Glaubenssatz steckt dahinter und wirkt bis heute fort. Das ist eine Methode an die Selbstliebe heranzukommen. Wenn uns bewusst ist was so Glaubenssätze wie: Nur wenn Du was leistest bist Du wer oder wenn Du gut aussiehst, schlank bist dann hast Du Punkte in unserer Gesellschaft und noch viele mehr; anrichten können und dass sie eigentlich überholt und irrsinnig sind, kann sich vielleicht von diesen dummen Gedanken lösen. Denn sie haben mit Liebe gar nichts zu tun. Und wenn man sich für die Liebe entscheidet, entscheidet man sich gegen alles was ihr zuwider läuft. Doch erst mal muss es einem klar werden.

Eine andere Methode an die Selbstliebe heranzukommen ist einmal zu überprüfen, was ich mit mir selbst mache. Und warum. Wenn ich zu dick bin, es aber nicht sein will, warum tue ich mir dann das übermäßige Essen an? Oder ich habe eine Sucht. Warum rauche ich zum Beispiel so viel, wenn ich weiß, das es mir eigentlich gar nicht gut tut? Oder warum trinke ich soviel? Warum mache ich den Job, den ich eigentlich gar nicht will? Warum tue ich mir den Partner an? Wir werden immer auf alte Muster stoßen, Glaubenssätze die man uns irgendwann einmal eingeredet hat.

Aber wie werde ich diese dummen Einflüsterungen los, die ich mir im wahrsten Sinne des Wortes einverleibt habe, nur weil irgend eine Autorität mal dies oder jenes zu mir gesagt hat? Wenn ich schon mal weiß, wie diese Glaubenssätze heißen, kann ich sie eher angehen. Ich kann eine Gegenaffirmation bilden und diese immer wieder sagen, wenn sich ein bestimmter Glaubenssatz einschleicht. Vielleicht wird dieser dann mit der Zeit überflüssig. Als Beispiel:

Ich esse soviel, weil ich mir dann Liebe zuführe, Zuwendung. Das Gleiche gilt fürs Rauchen. Da kann zum Beispiel dahinter stecken, das man als Kind zu wenig Lob und Anerkennung geerntet hat und diese sich jetzt selbst geben will.

Affirmation: Ich liebe mich so wie ich bin und tue nur das, was mir gut tut. Anstatt jetzt dieses üppige Mahl zu essen, überlege ich mir etwas durchaus Leckeres um meine Gelüste zu befriedigen. Dann reicht mir schon eine kleine Menge davon.

Und beim Rauchen: Ich werde diese Zigarette später genießen und mich für eine bestimmte Sache belohnen, z. B. etwas tun, was ich gerne vor mir hergeschoben habe. (Oft raucht man auch um sich vor irgendwas zu drücken oder blockiert sich selbst etwas Kreatives in Angriff zu nehmen.)

Es ist durchaus legitim, sich mit einem feinen Essen zu belohnen oder mit einer Zigarette, die Genuss verspricht, solange das Ganze nicht in Missbrauch ausartet. Aber wer Probleme mit dieser Art von Belohnung hat, sollte sich eine andere Belohnung einfallen lassen. Ein Konzertbesuch oder Kino. Eine gute CD hören, ein gutes Buch lesen. Es gibt soviel, das als Belohnung eingesetzt werden kann. Überhaupt sind Belohnungen wichtig, um Selbstliebe zu lernen. Wir können uns nicht oft genug belohnen. Nur muss es nicht gerade das sein, wonach wir süchtig sind, es sei denn es wird vorsichtig und maßvoll eingesetzt.

Eigenlob stinkt, heißt es. Aber warum sich nicht selbst loben, solange es angebracht ist. Solche und viele andere Sprüche halten uns nur von Selbstliebe ab. Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Aber jemand kann sich durchaus mal ein Lob spenden, wenn er was getan hat, was für seine Entwicklung von Bedeutung ist oder die der anderen. Das heißt nicht, dass man dann gleich unbescheiden sein muss. Alles in gesundem Rahmen.

Ganz schlimm in unserer Leistungsgesellschaft ergeht es wohl denen, die arbeitslos sind oder aus anderen Gründen nicht arbeiten. Sie sind oft an den Rand gedrängt und leiden unter dem Druck der Gesellschaft. Meistens können sie sich auch nicht so viel leisten wie die arbeitende Bevölkerung und das drängt sie noch weiter an den Rand. Oft sind sie gelähmt oder sonstwie blockiert, sich kreativ einzubringen. Die Zeit hätten sie ja wahrscheinlich, aber es mangelt oft an Ideen oder Durchsetzungsvermögen, aus der Not eine Tugend zu machen. Wieviel kreatives Potenzial geht uns allen verloren, weil wir blockiert sind. Warum sind wir blockiert? Zuwenig Selbstliebe, mal wieder, zu wenig Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, zu wenig Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Viele wären froh, wenn sie mehr Zeit hätten. Aber wenn sie sie dann haben, nutzen sie sie nicht. Es ist im Grunde immer dasselbe Problem. Was mache ich mit mir und aus mir? Egal ob ich arbeite oder nicht. Die Probleme sind dieselben. Ich kenne so gut wie niemanden, der in seinem Beruf so richtig aufgeht. Aus welchen Gründen er auch immer arbeitet. Meistens aus gesellschaftlichem Druck heraus, aber froh ist er auch nicht. So stelle ich mir kein erfülltes Leben vor.

Erfüllt kann nur jemand sein, der vollkommen zu sich gefunden hat und sich kreativ hier einbringen kann, egal mit welcher Tätigkeit. Nur sollte sie ihn ganz und gar erfüllen. Dann wäre es ihm auch nicht wichtig, ob er viel oder wenig Geld hat. Ob er Anerkennung von gesellschaftlicher Seite hat oder nicht. Er würde sich genügend wertschätzen und hinter dem stehen was er tut.

Wenn wir in uns die Eigenliebe entwickeln können, tun sich ganz andere Türen auf. Kreatives Potenzial wird freigesetzt und kann den Umschwung in der Arbeitswelt bedeuten. Wir würden nur noch das tun, was wir auch wirklich tun wollen und nicht mehr aus Druck heraus handeln. Wenn jeder liebevoll mit sich umginge, was wäre das für eine schöne Welt. Wir würden mehr gemeinsam tun, lachen und uns aneinander freuen. Wir hätten das Paradies auf Erden. Wenn jeder bei sich anfängt und es in seinen kleinen Kreis trägt, kann es wie ein Lauffeuer um sich greifen. Wir können uns gegenseitig unterstützen, diese Welt ein wenig liebenswerter zu machen. Fangen wir noch heute an.

 

 

Über die Dankbarkeit

Dienstag, 05. April 2011

Danken zu können, ist ein Segen. Danke zu sagen für eine nette Geste, ein gutes Wort oder eine Gabe, gibt einem ein gutes Gefühl. Und sicherlich sind dankbare Menschen eher bescheiden und wissen es zu schätzen, wenn ihnen Gutes getan wird. Dankbarkeit ist ebenso Ausdruck von Lebensfreude und Optimismus. Außerdem zeigt sie, dass der Beschenkte noch staunen kann und es keineswegs für selbstverständlich hält, wenn ihm etwas Gutes widerfährt. Dankbare Menschen sind mit Sicherheit nicht verbittert oder geizig. Auch sie schenken gerne und freuen sich ebenso über ein von Herzen kommendes Dankeschön. Gewiss sind solche Menschen insgesamt auch gesünder und wissen dies auch zu schätzen.

Dankbarkeit setzt eine gewisse Demut voraus, ohne devot sein zu müssen. Die Ehrfurcht vor den Dingen, die das Leben einfach bereichern, sei es ein Lächeln oder ein ein gutes Gefühl beim Anblick der Natur. Dankbarkeit im Herzen ist eine Gabe, die diese Menschen leichter und froher durchs Leben gehen lassen. Man kann sie schon mit kleinen Dingen glücklich machen.

Gäbe es mehr Dankbarkeit untereinander, sähe die Welt schon viel freundlicher aus. Das Miteinander wäre friedlicher und fröhlicher. Keiner würde den anderen übervorteilen wollen, weil jeder dem anderen das Gute gönnen würde. Alle wären zufriedener. Wahre, von Herzen kommende Dankbarkeit ist ein Lebenselixier. Sie ist Ausdruck positiver Lebensenergie, die heilt und gesund erhält, bis ins hohe Alter.  Diejenigen sind zu bedauern, die nicht Danke sagen können. Sie stecken gewiss in keiner guten Haut. Menschen, die immer ein Haar in der Suppe finden müssen, können nicht zufrieden sein. Denn Danke kann nur jemand sagen, der sich über etwas freut und dies zu schätzen weiß, der noch empfänglich ist wie ein Kind, und sich diese Unschuld bewahrt hat.

Träume von einem schöneren Leben

Samstag, 12. Februar 2011

Der Traum von einem schöneren Leben. Wer hat den nicht. Jeder ist seines Glückes Schmied, heißt es. Und das sollte man sich mal so richtig vor Augen führen. Was passt mir in meinem Leben nicht? Was läuft schief? Wo und was kann ich selbst verändern? Da gibts ne ganze Menge, die man selbst verändern kann. Ich seh es an mir. Im Grunde brokken wir uns das meiste selbst ein und brauchen nicht nach einem Schuldigen zu schielen. Das fängt schon in der frühesten Jugend an. Heute, da wir unsere eigenen Herren sind und selbstbestimmt, können wir selbst entscheiden, wie es mit uns weiter gehen soll.

Ehrlichkeit ist angesagt, wenn man sein Leben mal gründlich unter die Lupe nehmen will. Vieles kann verbessert werden, vieles korrigiert. Und wenn wir alleine nicht weiter wissen, stehen uns Fachkräfte oder gute Freunde in Rat und Tat bei Seite.

Mut ist vonnöten, wirklich was zu verändern und es durchzuziehen oder zu setzen. Über wie viele kleine Dinge rege ich mich täglich auf und änder nichts daran. Es bleibt immer nur bei den guten Vorsätzen.

Tatenkraft und Wille sind weiterhin gefragt, die guten Vorsätze umzusetzen. Anders geht es nicht. Wenn ich immer wieder in mein altes, bequemes Muster zurückfalle, kann keine Veränderung statt finden. Ich kann nicht, bedeutet hier so viel wie, ich will nicht. Was hindert mich daran, in kleinen Schritten etwas zur Verbesserung meines Lebens beizutragen? Sind es alte Glaubenssätze, wie, das schafftst du eh nicht? Ist es reine Bequemlichkeit? Was steckt dahinter, mich selbst verbessern zu wollen und es nicht zu können? Manchmal stecken tiefe psychologische Probleme hinter der Unfähigkeit sich zu verändern. Denen sollte man auf die Spur kommen, wenn einem ernsthaft daran liegt, sich zu verbessern.

In dem man zum Beispiel akriebig alles aufnotiert, was einem zu diesem oder jenem Thema einfällt. Das kreative Schreiben ist eine gute Methode an tiefere Schichten zu gelangen und dabei völlig ungefährlich und harmlos. Du kannst dir alles von der Seele schreiben. Das ist schon mal ein erster Schritt. Die Erkenntnis folgt auf den Fuß und die Taten dann auch. Muss es uns erst so dreckig gehen, bis wir was ändern? Nein. Das kleinste Unbehagen kann angegangen werden. Beobachtung ist alles. Wo und wann fühle ich mich nicht mehr wohl? Und was kann ich dagegen tun?

Für die meisten Unstimmigkeiten in unserem Leben sind wir selbst verantwortlich. Und nur wir selbst können was verändern. Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber und der Mut und Wille unser Leben umzugestalten sind unerlässlich, um ein weitgehend erfülltes Leben führen zu können.

Ist es das Ende?

Dienstag, 28. September 2010

Umweltkatastrophen häufen sich. Aids wird kaum noch registriert, obwohl im erschreckenden Ausmaß gegenwärtig. Kriege und Terror weltweit. Wohin steuert diese Welt? Ist sie noch zu retten? Oder sind wir schon mitten in der Apokalypse, wie von Johannes offenbart?

Diejenigen, die die Augen davor verschließen werden sagen “Es hat immer Zeiten gegeben, in denen die Menschen glaubten, das sei schon das Ende. Es wird alles so weitergehen, wie bisher. Das ist längst nicht die Apokalypse.”

Sie wollen nicht wahrhaben, daß alles rasant auf den Höhepunkt des Endes zusteuert. Die Welt wird danach nicht untergehen, aber sie wird sich verwandeln.

Wir leben bereits in einem neuen Zeitalter, das sich an verschiedenen Orten dieser Erde im Anfangsstadium befindet. Aber bis es vollends sich entwickelt, wird noch einiges an Katastrophen und Unruhen auf uns zukommen. Mir ist klar, dass wir mitten in der Ernte sind.

Ich habe das Gefühl, dass den Politikern alles aus den Händen gleitet. Es sind ja auch nur Menschen.

Was ist jetzt aber zu tun? Solidarität ist mehr vonnöten denn je. Aber nicht erst wenn`s brennt oder flutet. Die Fluten waren nur Vorboten von dem, was uns noch erwartet. Ich glaube nicht, dass es bei diesem einem Mal bleibt. Die Erde hat sich bedenklich erwärmt. Wir müssen damit rechnen, dass noch einiges an Umweltkatastrophen auf uns zukommt. Die Regenwälder werden trotzdem weiter abgeholzt. Jeder weiß, was das für Auswirkungen haben wird und dennoch machen wir weiter.

Solange jeder nur sein eigenes Süppchen kocht, wird es keinen gemeinsamen Konsens geben, was Frieden und Umwelt anbelangt. Der Blick reicht nur bis zu den eigenen Grenzen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von der sogenannten “Globalisierung” halten soll. Da bin ich vorsichtig. Was ich aber für dringend notwendig halte, ist eine globale Weitsicht, was die Erde und ihre Bewohner betrifft.

Es kann nicht angehen, daß ein Land strengste Umweltmaßnahmen ergreift, um die Natur zu schonen und ein anderes bläst weiterhin seinen Dreck in die Luft und verseucht Gewässer.

Wir alle sind Bewohner dieses Planeten und jeder sollte verantwortungsvoller mit ihm umgehen.

Mein Traum wäre eine sanfte Umwandlung der Erde, in ein Paradies des Friedens. Ich wünsche mir nichts sehnlicher. Wenn dem so wäre, hätte die Apokalypse ihren Höhepunkt erreicht und vielleicht schon überschritten. Das wäre wunderbar. Lassen wir uns überraschen. Hoffentlich gibt es keine böse Überraschung. Ich für meinen Teil, rechne mit dem Schlimmsten und hoffe auf das Beste. Ich kann nur einen kleinen Friedensbeitrag leisten, indem ich friedvoll bin, mir selbst und meiner Umwelt gegenüber. Vielleicht wird es Kreise ziehen, immer größere, und der Traum von einer friedvollen und gesunden Welt kann in Erfüllung gehen.

Liebe schließt Leiden aus

Samstag, 18. September 2010

Wer begreift, was Liebe ist, weiß, dass sie das Leid ausschließt. Die meisten Menschen können sich Liebe ohne Leid nicht denken. Wer liebt und dabei leidet, sollte sich Gedanken darüber machen, ob es wirklich reine Liebe ist, oder ob an sie Forderungen oder Ansprüche geknüpft sind. Schon in der Bibel steht sehr schön geschrieben, dass Liebe nicht fordert, dass sie einfach liebt. Sobald egoistische Wünsche sich dazumischen, wird es schmerzlich. Es ist ein hoher Anspruch, wahrhaft zu lieben. Denn wer wahrhaft liebt, will nicht die Person, die er liebt, besitzen, noch stellt er sonstige Forderungen. Liebe ist Liebe und sonst nichts. Sie hat gar nichts mit leiden zu tun. Liebe hat auch viel gemein mit Freiheit. Nur ein freier Mensch kann bedingungslos lieben, ohne etwas zu erwarten. So gesehen ist Liebe weder positiv noch negativ. Sie ist. Wir sagen, Liebe ist schön und wenn ich in Liebe bin, bin ich glücklich. Das fühlt sich natürlich positiv an. Aber im Grunde ist Liebe neutral. Dadurch, dass so wenig geliebt wird, ist es etwas Herausragendes, wenn dann mal geliebt wird und das fühlt sich dann gut an, solange alles nach eigenen Wünschen geht. Aber Liebe ist mehr. Sie ist groß. Und die wenigsten können wahrhaft lieben. Liebe verschenkt sich aus sich heraus, ohne dass der oder die Liebende Mangel leiden muss. Denn Liebe ist grenzenlos und erschöpft sich nicht. Sie ist kosmische Energie, die in Hülle und Fülle vorhanden ist, wie die Luft zum Atmen. Und für jeden ist genügend da. Nur wenige sind an die kosmische Liebe angeschlossen, die nie aufhört zu lieben. Wenn es wahre Liebe war, warum liebe ich den- oder diejenige nicht mehr, wenn eine Beziehung scheitert? Liebe kann man nicht kaputt machen. Man kann höchstens nicht fähig sein zu lieben. Aber die Liebe selbst ist eine Kraft und Energie, die nicht klein zu kriegen ist. Entweder man hat richtig geliebt oder hat sich etwas anderes für Liebe vorgegaukelt und glaubte zu lieben. An gescheiterten Beziehungen kann man dieses immer gut ablesen. Ich spreche hier nicht von Verliebtsein. Das lasse ich mal ganz außen vor, weil es nur eine Vorahnung ist, von dem, was wahre Liebe ist. Verliebtsein und Liebe ist ein sehr großer Unterschied.

Auch Menschen, die nicht an Gott glauben, aber an die Liebe, wissen, dass sie grenzenlos sein kann. Diese grenzelose Liebe ist nur freien Menschen zugänglich. Liebe bindet nicht, sie verbindet. Sie fordert nicht, sie lässt frei. Wegen ihr muss niemand leiden, weil sie ist und nur aus sich heraus liebt. Eine Energie die sich allen schenkt und weiter gibt.

Die Liebe von liebenden Menschen beschränkt sich nicht nur auf den Partner und die Kinder, sondern erstreckt sich auf die ganze Menschheit und Natur. Liebende können Großes bewirken. Das zeigen die ganzen Geschichten von Helden und Heiligen, von denen es auch nicht so viele gibt. Mir fallen jetzt nur Mahatma Gandhi und Jesus ein, und ein paar, die nicht in die Geschichte eingegangen sind.

Dadurch, dass sich der größte Teil unseres Lebens nur um unser kleines Ich dreht, sind wir von der Liebe abgeschnitten. Liebe hebt die Grenzen zwischen Du und Ich auf. Gelänge es uns, aus unserer Ichbezogenheit auszubrechen, indem wir uns auch ernsthaft für andere interessieren, könnten wir der wahren Liebe Raum geben und sie durch uns hindurch fließen lassen.

Zen in der Kunst, die Zeit richtig zu nutzen

Samstag, 04. September 2010

Als Neugeborene sind wir schon dem Alter und Leid unterworfen. Kinder und Jugendliche sind sich nicht unbedingt der Vergänglichkeit bewusst. Sie leben, spielen und genießen weitgehend. Erst wenn wir älter werden, wird uns die Vergänglichkeit der Zeit und überhaupt die Zeit und ihre Phänomene bewusst. Dann planen wir vielleicht genau, wie wir sie einteilen, beschweren uns über zuwenig oder zuviel davon und versuchen sie entweder totzuschlagen oder kreativ zu nutzen. Es gibt wohl kaum jemand, der das Problem der Zeit in die eine oder andere Richtung nicht kennt. Schließlich werden wir alt und müssen irgendwann sterben. Spätestens dann wird uns eventuell bewusst, was wir aus unserem Leben gemacht, bzw. nicht gemacht haben und die große Reue tritt ein über Verpasstes oder nicht Gelebtes.

Egal in welchem Lebensabschnitt wir uns befinden, ob wir arbeiten, eine Partnerschaft haben oder auch nicht, empfinden wir wahrscheinlich alle die Zeit als kostbares Gut und entweder geizen wir mit ihr oder scheinen zuviel davon zu haben, so dass wir nicht wissen, wie wir sie nutzen sollen. Wer aufmerksam ist in seinem Tun, wird keine Probleme mit zuviel oder zuwenig Zeit haben. Im Gegenteil, er hat genug Zeit zum intensiven Leben, egal wie viel ihm davon zur Verfügung steht. Denn bewusstes, langsames und bedachtsames Handeln bringt Ruhe in den Geist und ins Leben. Der bewusst gelebte Augenblick und wenn er noch so kurz sein mag, kann dann wie eine Ewigkeit währen, bzw. Zeiten die sonst als unangenehm lang empfunden wurden, können sehr kurz wirken, wenn man aufmerksam bei der Sache ist.

Das Geheimnis der kreativ genutzten Zeit ist einfach gelebte Aufmerksamkeit.

Ob ich jetzt eine Zigarette rauche und sonst nichts tue, dies aber bewusst, ob ich eine Mahlzeit zubereite, am Essen bin oder einfach nur dasitze. Solange alles mit bewusster Aufmerksamkeit geschieht, ist es keine Zeitvergeudung und kann äußerst kreativ sein. Ein aufmerksamer Spaziergang durch die Natur, Arbeit, die aufmerksam bewältigt wird, ein Gespräch oder ein Hobby, dem mit Liebe nachgegangen wird. Dies alles liebevoll bewusst praktiziert, bereichert nicht nur das Leben, es erfüllt es auch mit Sinn, nach dem im Grunde dann gar nicht mehr gefragt werden muss. Denn wenn man trinkt, trinkt man, wenn man isst, isst man und wenn man geht, geht man. Und es wird nicht nach dem danach gefragt, weil die ganze Aufmerksamkeit im Istzustand konzentriert ist. Das ist gelebte Meditation. Sich immer wieder in Gedanken auf das momentane Tun oder Nichttun zurückholen, aufmerksam den Augenblick erleben, das ist kreatives bewusstes Nutzen der Zeit. Das ist Leben.

Man kann sofort damit beginnen und muss nicht erst auf einen Guru warten oder auf den rechten Moment. Warten gibt es dann nicht mehr, weil jede Sekunde gelebt wird. Vieles, was uns sonst als unangenehm erschien, z. B. im Wartezimmer eines Arztes zu sitzen oder an einer Bushaltestelle zu stehen, wird jetzt als lebendig empfunden. So genannte Leerzeiten oder vergeudete Zeit gibt es nicht mehr. Wir leben den Moment. Wer sich darin mal einen Tag versuchen will, wird schnell an seine Grenzen stoßen, denn wie schnell driften wir mit der Aufmerksamkeit schon zum Nächsten, das erledigt werden will, oder sind auch sonst nicht bei der Sache. In einem solchen Fall ist es hilfreich, sich kleine Stützen zu geben, in dem man z.B. Zettel an die Schränke hängt mit den Worten: Sei ganz bewusst in deinem Tun; oder: bleibe bei dem, was du gerade machst. Denn wir müssen immer wieder zurückgeholt werden, da die Aufmerksamkeit ständig abschweifen will. Hierbei ist der Weg das Ziel. Und das ist direkt erreicht, wenn es gelingt, in Meditation zu leben. Im Nu kann sich Samadhi (eine Art der Erleuchtung, in der das diskursive Denken aufhört) einstellen und wenn es nur für einen Bruchteil einer Sekunde ist.

Wer meditativ lebt, lebt bewusst. Er sucht nicht mehr nach dem Sinn des Lebens. Er lebt.

Die Philosophie der Langsamkeit

Samstag, 04. September 2010

Je langsamer du die Dinge angehst, desto mehr Zeit hast du. Das mag paradox klingen, aber ich stelle jedes Mal wieder fest, dass dem so ist. Wenn ich alles mit Ruhe und Geduld angehe und die Zeit auch dafür einplane, habe ich letztendlich mehr Zeit und nutze diese auch konstruktiver. Das fängt morgens beim Aufstehen an. Gerade für Langschläfer, die gerne die Zeit im Bett vertrödeln, ist das ein guter Ansatz, morgens bei Zeiten aufzustehen und den Tag langsam und gemütlich zu beginnen. Ich mahle in aller Ruhe meinen Kaffee, drehe mir gemütlich eine und genieße es, den Tag mit Elan aber Ruhe zu beginnen. Dazu gehört auch, abzuchecken, was ansteht und die Dinge zu erledigen. Da ich ja momentan nicht arbeite, kann ich mir wirklich Zeit nehmen. Aber und auch gerade für Menschen, die nicht arbeiten gehen, ist die Strategie der Langsamkeit und Ruhe von großem Wert. Wenn ich mir wirklich vornehme, alles mit Bedacht zu erledigen, bekommt mein Tag eine ganz andere Qualität und nicht nur der Tag, sondern auch die Dinge, die ich verrichte. Das fängt bei Kleinigkeiten, wie eine Zigarette rauchen an und geht über das Mahlzeitenzubereiten über das bedächtige Kauen und genießen, bis hin zu bewusstem Musikhören. Den vielen kleinen Dingen einfach mehr Aufmerksamkeit widmen. So findet man auch wieder zum Genuss und der Tag ist um einiges reicher. Wenn ich auch alles mit Aufmerksamkeit und Bewusstheit tue, macht es viel mehr Laune und ich weiß eher was ich will und was ich brauche. Wie oft ist es mir schon passiert, das ich irgendwas schnell gegessen hatte, nur weil ich Hunger hatte, anstatt genau nachzuhorchen, was ich jetzt wirklich brauche und ob ich auch tatsächlich Hunger habe. So nimmt man nämlich zu, wenn man nicht weiß, ob`s Hunger oder Gamma ist. Wenn ich mir meine Mahlzeiten in Ruhe und vor allem mit Liebe zubereite und diese langsam und bedächtig esse, geht`s mir auf alle Fälle besser, als wenn ich irgendwas in mich hineinstopfe, nur weil ich mir einbilde, was essen zu müssen. Durch die Langsamkeit kommt Rhythmus und Struktur in den Tag. Man ist nicht gestresst und schläft abends besser, was wiederum die Folge hat, dass man am nächsten Morgen auch aus dem Bett kommt. Das ist für mich eine tolle Entdeckung. Gerade trinke ich Tee. Normal hätte ich gar nicht groß nachgedacht und mir aus Gewohnheit einen hektischen Kaffee gekocht. Das ist die Philosophie der Aufmerksamkeit, von denen die Chinesen so viel reden, vom Tun der kleinen Schritte. Das kam bei mir so plötzlich, dass ich es gleich in die Tat umgesetzt habe und mein Kopf war direkt wieder frei. Da mach ich mir schon Stress wegen der paar Termine, die ich habe und sollte es eigentlich genießen, dass ich sie habe. Ich bin wie umgewandelt. Gestern noch habe ich mich frustriert ins Bett gelegt und kam heute nur mit Mühe raus und plötzlich gewinnt der Tag an Fülle und Reichtum. Solange ich nicht arbeite, kann ich das noch voll auskosten, aber auch wenn ich arbeiten werde, wird es mir auf alle Fälle leichter fallen, diese Termine einzuhalten, weil ich mich einfach durch die Langsamkeit und Bedachtsamkeit reicher fühle. Was ich mir auch vor allem aneignen werde, eines nach dem anderen zu tun. Nicht so viel auf einmal. Ne tolle Sache ist das. So einfach und doch nicht so einfach, wenn man an andre Dinge denkt. Zen in der Kunst die Zeit richtig zu nutzen. So kann man das nennen. Ich bin ganz stolz, dass mir das bisher so gut gelingt. Dann habe ich auch viel Zeit für andere Dinge, die ich schon immer mal machen wollte. Ich freue mich drauf.

Essay: Begleitung von Psychotikern in Krisen

Samstag, 10. April 2010

Begleitung von Psychotikern in Krisen

In einer akuten Psychose ist der Betroffene nicht mehr in der Lage seine Umwelt richtig zu realisieren. Nahestehende Personen können dann zu den größten Feinden werden, wenn sie falsch mit ihm umgehen. Wenn der Psychotiker Glück hat, fühlt er sich in seiner Umgebung mit den ihm umgebenden Personen wohl. Ist dies der Fall, kann die Krise ohne Medikamente aufgefangen werden, vorausgesetzt, die Nahestehenden kennen sich mit der Krise sehr gut aus. Oft ist das sexuelle Bedürfnis des sich in der Manie Befindenden sehr ausgeprägt und das sollte berücksichtigt werden, indem man dem Psychotiker die körperliche Zuwendung gibt, die er dann braucht. Das muss nicht unbedingt Sex sein. Oft reicht es schon aus, dass er nachts, wenn die Krise meistens ihren Höhepunkt erreicht, nicht alleine gelassen wird und körperliche Zuwendung findet in Form von in-den-Arm-nehmen oder Streicheleinheiten. Da der Betroffene große Probleme hat, in den Schlaf zu finden, wird ihm diese Zuwendung sehr von Nutzen sein, auch wenn er dann nur zwei oder drei Stunden schläft. Wichtig ist auch, das die betroffene Person rundum versorgt wird und sich um nichts kümmern muss, was Kochen oder Haushalt betrifft. Da sie oft unter Appetitlosigkeit leidet oder den Hunger übergeht, ist es wichtig, das man ihr wertvolle Kost, lecker angerichtet, vorsetzt, damit sie etwas isst. Beruhigungstees, nicht zu viel Kaffee und Zigaretten und eine stressfreie Umgebung, bringen den aufgewühlten Körper und Geist wieder etwas mehr ins Gleichgewicht. Vor allem und das ist mit das Wichtigste, sind Gespräche. Solange der Psychotiker noch über seine Welten offen reden kann, ist vieles gewonnen. Viele verschließen sich irgendwann und es besteht nicht mehr die Möglichkeit richtig auf ihn einzugehen. Dem sollte vorgebeugt werden, damit er alles aus sich herauslassen kann und das Vertrauen nicht verliert, bzw. sich ganz in seine Welt verschließt. Wenn es gelingt, die Kommunikation am Laufen zu halten, ist Hilfe erst richtig möglich. Dann ist es nämlich machbar, den Psychotiker von irgendwelchen abdriftenden Gedankenflügen noch mal auf den Boden zu holen. Geduld und viel Liebe sind gefragt, den Betroffenen durch eine Krise zu führen. Irgendwann nach viel Arbeit und Mühe wird auch dieser wieder in den Schlaf finden und langsam spüren, dass seine Krise am Abklingen ist.