Gestern Nacht habe ich noch angefangen zu schreiben. Ich bin hochmotiviert. Habe schon einiges zusammen, Aber es wird weder ein Roman, noch ein Sachbuch. Einfach ein innerer Dialog. Habe ich ja schon öfter gemacht. Diesmal ist es etwas anders. Scheint was Längeres zu werden. Was ich draus mache, weiß ich noch nicht. Aber mal ein Anfang. Da macht man sich so über alles Mögliche Gedanken. Zum Beispiel bin ich heute dahinter gekommen, was es mit der Selbstdisziplin auf sich hat. Unter Disziplin ist nicht unbedingt ein Zwang zu verstehen, der hinter etwas steht, das man tun will. Disziplin, die natürliche Disziplin, so will ich sie nennen, erwächst wie von selbst aus der Lebensfreude heraus. Da musst du dich nicht zu etwas hinprügeln. Es macht einfach Freude, etwas zu tun und dir dadurch Struktur zu schaffen. Die Freude am Selbstausdruck am Leben überhaupt, lässt dich diszipliniert die Dinge tun, die dir gut tun. Gar nichts zu tun ist genauso schädlich, wie ein zuviel. Beides macht negativen Stress. Die natürliche Disziplin, wenn sie denn durchgezogen wird, verursacht vielleicht auch Stress, aber positiven, den wir einfach brauchen, um uns gut zu fühlen, etwas Sinnvolles getan zu haben. Ich bin sehr froh, dass ich das für mich rausgekriegt habe, weil ich eher ein undisziplinierter Mensch war. Aber so sieht die Sache gleich ganz anders aus und schmeckt besser. Wenn du eine Tätigkeit gefunden hast, die dir was bringt und Freude bereitet, bringst du von selbst die nötige Energie auf, um sie durchzuziehen. Es liegt einfach in der Sache der Natur. So und jetzt werde ich mein Geschreibsel mal in den Computer tippen, was ich eigentlich nicht so gerne mache.
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Selbstdisziplin braucht nicht Zwang
Mittwoch, 14. Dezember 2011Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter
Dienstag, 13. Dezember 2011Nach dem Feedback heute, muss ich mich ja sehr zu meinem Vorteil verändert haben in den letzten drei Jahren. Ich selbst merke die Veränderungen nur schleichend. Was mir deutlich bewusst ist: Ich fühle mich so frei wie nie, einfach autark und stark. Die Voraussetzungen sind die allerbesten, das Beste rauszuholen. Ich muss es nur umsetzen. Tue ich nichts, ist die Gefahr groß, ins Gegenteil abzurutschen und zu verwahrlosen. Bleibe ich aktiv und wach, kann ich ein erfülltes, freies und kreatives Leben führen. Es ist eine Gratwanderung. Aber ich habe mich natürlich für das gute Leben entschieden. Dazu ist auch der Überlebenstrieb zu groß. Und die Ansprüche zu hoch. Wenn du keine Verpflichtungen hast, was Arbeit angeht, musst du halt selber gucken, was du aus deinem Leben machst, dass es nicht abflacht oder lau wird. Und dabei hilft mir die Leidenschaft an der Literatur und Musik. Die Pflege von Freundschaften und die Pflege der Gesundheit. Ich habe einen Freiheitsdrang in mir, der mich über mich hinauswachsen und mutiger sein lässt. Das ist so eine Gelegenheit die ich beim Schopfe packen sollte, um einfach mal ganz verrückte Dinge zu tun, für die mir normal der Mut fehlen würde. Es ist wirklich wahr: Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter. Von Natur aus bin ich eher feige, was das Neue angeht. Auf der anderen Seite mache ich manchmal Dinge, die so neu sind, das ich nur über mich staunen kann. Aber meistens werde ich dazu durch Lebensumstände gezwungen. Jetzt etwas Neues zu tun, wozu ich nicht unbedingt gezwungen werde, wäre mal ganz interessant auszuprobieren. Das Feedback heute hat mir so gut getan und mich so beflügelt, dass ich jetzt echt Nägeln mit Köpfen mache und sei es nur, (und das wäre schon viel), einen Roman zu schreiben und ihn auch fertig zu stellen. Oder zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören. Das wären schon große Sachen für mich. Das mit dem Roman scheint mir realistischer als das Nichtrauchen. Noch heute Abend werde ich mir ein Cluster schreiben und was kreieren. Und dann werde ich dran bleiben. Das ist so ein Traum von mir. Wäre schade, wenn ich ihn nicht umsetzen würde. Die Frage ist nur, WAS? Alleine aus dem Nähkästchen zu erzählen würde ein Buch füllen. Mehrere. Oder ein Sachbuch? Ich bin keine Fachfrau für irgendwelche Themen, aber ich habe viel Lebenserfahrung. Jedenfalls ist das Cluster heute fällig. Was draus wird, werde ich dann sehen.
Positives Denken
Montag, 17. Oktober 2011Heute bin ich schon um halb drei wach gewesen. Tolle Sache, so früh fit zu sein. Habe das Buch von Freitag gelesen. Wenns danach ginge, könnte man alle Probleme nur mit Autosuggestionen in den Griff bekommen. Auf alle Fälle ist daran einiges Wahres dran. Ich habe die Affirmationen angewendet und schon ein paar große Veränderungen zum Besseren erfahren dürfen. Was mit Sicherheit bei mir der Fall ist: Ich bin wesentlich ruhiger und gelassener geworden und fühle mich innerlich reicher. Was mir noch aufgefallen ist: man wird religiöser. Du spürst, das eine höhere Macht am Werk ist, die dich führt. Eine tolle Erfahrung. Jedenfalls fügt sich alles wie von selbst. Das Gute dabei ist: Du bist der Regisseur, der Macher. Denn was du denkst, bist du. Die Gedanken sind ne Wahnsinns Kraft und dürfen nicht unterschätzt werden. Insgesamt bin ich im Ganzen positiver programmiert und es läuft alles besser in meinem Leben. Aber ich bin ja noch am Anfang. Wie glücklich müsste ich dann in ein paar Wochen sein…
Langsam kehrt Ordnung ein
Montag, 19. September 2011Das Leben ist so schön, wenn alles sich harmonisch fügt. Ich habe momentan eine gute Zeit. Dann neige ich schnell dazu, dieses Gute festzuhalten. Ich kann zumindest daraus lernen. Und mir so das Gute bewahren. Aber es liegt nur an mir. Es ist eine Kopfgeschichte. Natürlich muss der Körper mitmachen. Ich fühle mich so richtig ausgeglichen und fit. Was nicht oft vorkommt. Oft neige ich dann dazu, mir großartige Pläne zu schmieden, eben um das Feeling aufrecht zu erhalten. Und meistens gehts in die Hosen, weil ich mir gleich zuviel vornehme. Einen Schritt nach dem anderen. Jetzt weiß ich, was mir gut tut. Und das brauche ich ja nur bei zu behalten und vielleicht noch auszubauen. In so einer Situation, neige ich gerne zu Übertreibungen. Und dann wirds quälend. Von dem Stress will ich ja gerade weg. Ohne Stress und trotzdem viel getan. Echt toll. Das mit der Ernährung klappt sehr gut und auch die anderen Alltäglichkeiten. Jetzt habe ich auch keine solche Angst mehr vor dem Winter, weil ich diese Ruhe genießen werde und es mir in meinem Nest gut gehen lassen werde. Ach, wär das bloß immer so.
Motivation
Sonntag, 11. September 2011Noch mangelt es mir an Selbstdisziplin. Manchmal gehts, aber oft loose ich herum. Das nenne ich Motivationslosigkeit. Dann frage ich mich wofür? Aber wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich in meiner Haut wohler, wenn ich mich bezwungen habe. Es darf halt nicht in Zwang ausarten. Ein fließendes Tun. Ein lebendiger Fluss. Wach und klar. Denn wohl fühle ich mich nicht, wenn ich rumloose und faul bin. Ich habe alle Freiheiten und alle Zeit der Welt, mein Leben kreativ zu gestalten. Und mache nur das Nötigste. Das, was getan werden muss. Darüber hinaus läuft nichts. Während ich das hier schreibe, merke ich schon die große Motivation, die in mir aufsteigt. Es ist nicht leicht, einen freien Tag zu gestalten. Besonders, wenn man jeden Tag frei hat. Aber darin liegt eine große Chance. Wer hat schon so viel Zeit und keine Verantwortung für Heim und Familie. Ich habe es dahingehend wirklich gut getroffen. Eine Chance, mehr aus meinem Leben zu machen. Und das will sein. Seit heute Mittag hat sich was in mir verändert. Ich habe Lust, am Leben teilzunehmen. Zu atmen, frei und stark zu sein. Ich will leben und lieben! Irgendwie hats endlich Klick bei mir gemacht. Mal gespannt, wie lange. Aber wenn ich jetzt nicht übertreibe und alles langsam angehe und mich dabei beobachte, könnte es was werden. Ganz wichtig ist Zwanglosigkeit. Kein Beurteilen, laufen lassen und einfach beobachten. Nur so komme ich meinen Träumen und Zielen näher.
Nur nicht die Träume verlieren
Sonntag, 28. August 2011Seit ein paar Tagen geht es mir so richtig gut. Ich krieg einiges auf die Reihe und habe wieder Pläne und Ziele. Das war irgendwie verschüttet. Schlimm ist es, wenn man keine Träume mehr hat. Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres. Träume halten das Leben in Fluss, treiben es an. Es lohnt sich Ziele zu haben. Dann macht das Ganze erst so richtig Spaß. Wie habe ich nur gelebt? Das war mehr ein Überleben, ein Überwasserhalten. Schön ist das nicht. Es muss nur lange genug gären. Dann kommt schon der Durchbruch. An einen Durchbruch habe ich ja immer geglaubt. Aber wann und wie? Bei mir braucht es immer seine Zeit, bis ich was umsetze. Lange denke ich daran und dann… .
So wird es auch mit dem Nichtrauchen kommen und mit den Finanzen. Da ist noch Klärungsbedarf. Ich werde mir alles mal aufschreiben und genau gucken, was realisierbar ist und was nur ein Traum. Genau. Dann schreibe ich die kleineren und größeren Ziele auf Zettel und tapeziere meine Wohnung damit. Besser gesagt, meinen Spiegel. Da klotz ich nämlich immer hin. Ja das ist gut. Ach ich freu mich auf meine zweite Lebenshälfte. Da werde ich jetzt die Ernte einholen.
Myspace und Computing
Dienstag, 16. August 2011Heute war kein guter Tag. Ich habe ihn nur mit Mühe und Not hinter mich gebracht. Bei Myspace habe ich mich wieder abgemeldet. Das war mir zu unsympathisch. Lauter Spammails und keine interessanten Leute. Die Videos und die Musik interessieren mich nicht. Schon gar nicht die Games. Da halte ich mich doch lieber an WordPress. So ein eigener Blog ist doch schon was Feines. Nur ein bisschen mehr Traffic könnte ich gebrauchen. Ich lass mir mal was einfallen. Heute falle ich bestimmt wie tot ins Bett. Ich bin kein Mensch, wenn ich morgens so früh raus muss. Dann ist der ganze Tag dahin. Morgen isses besser.
Mit Ubuntu komme ich soweit ganz gut klar, aber der Internetzugang lässt ein bisschen zu wünschen übrig. Ansonsten mag ich Linux. Da lässt sich bestimmt auch noch mehr rausholen. Aber im Moment habe ich keinen so Nerv für Computing.
Was wäre, wenn ich noch drei Monate zu leben hätte…
Montag, 09. Mai 2011Heute ist ein merkwürdiger Tag. Was wäre, wenn ich noch drei Monate zu leben hätte? Würde ich dann anders aufstehen? Anders die Zeit nutzen, anders leben? Würde ich intensiver leben? Würde ich mich mehr getrauen? Würde ich mich freuen? Würde ich all das tun, was ich sonst nicht täte?
Warum nicht so denken. Es kann morgen schon vorbei sein. Und dann? Habe ich gelebt?
Wenn dann jetzt. Wir wiegen uns in Sicherheit, wenn wir noch relativ jung sind.
Warum machen es alte Menschen nicht genauso? Man ist doch zum Leben nie zu alt.
Nein. Jetzt. In diesem Moment. Als wenns der letzte wäre. Der Sinn des Lebens ist zu leben und das Leben mit Sinn zu füllen, glücklich zu sein und andere zu ihrem Glück zu verhelfen. Das kann doch nicht alles gewesen sein. Was habe ich draus gemacht? Wieviel Zeit habe ich verplempert. Wieviel mich gegrämt für nichts. Jeden Moment nutzen, jeden Augenblick genießen. Sich freuen zu atmen ( auch wenn man raucht, aber dann wenigstens die Zigarette genießen), sich freuen an der Natur, am Sonnenlicht (die Sonne scheint für alle), sich freuen, dass man einen Körper hat, den man einsetzen kann (auch wenn man behindert sein sollte, irgendwas geht immer), über Musik freuen, über ein gutes Essen, alles mit Liebe tun und einfach nur genießen.
Aktiv sein, sei es auf der Arbeit, zu Hause, oder sonst wo. Keine Zeit vergeuden. Wenn ich arbeiten müsste und wüsste, das ich nicht mehr lang zu leben hätte, würde ich kündigen, es sei denn, es wäre mein Traumjob, in dem ich aufgehe. Aber wer hat den schon. Mache mir meine eigene Arbeit, die mir Spaß macht, aber tun muss ich schon was. Sonst gehe ich ein. Gleich loslegen. Ein größeres Projekt in Angriff nehmen, als wenn ich um mein Leben laufen würde. Was nützt es mir nur herumzuhängen und in den Tag hineinzuleben. Ich kann mehr aus ihm machen. Mehr aus ihm rausholen. Manchmal geht er zu schnell um. Und die Zeit rennt. Sie rennt uns davon. Nutzen wir sie. Ich werde das tun.
Hier und jetzt. Erst mal den Arbeitsplatz in Ordnung bringen. Das liegt schon länger an. Dann an den Computer und schreiben.
Yoga und Meditation
Montag, 04. April 2011Seitdem ich die fünf Tibeter mache und meditiere, fühle ich mich ausgeglichener. Mir fällt aber auch auf, dass ich mehr esse. Vielleicht hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Jedenfalls muss ich langsam aufpassen, nicht zuzunehmen.
Gestern bin ich aus Magdaburg zurückgekommen. Eine tolle Stadt. Ich kam kaum zum Meditieren. Da war immer was anderes. Seit ich meditiere, fühle ich mich präsenter und wacher. Ich habe auch das Gefühl, dass ich weniger Schlaf brauche. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Jedenfalls gehts mir insgesamt besser. Mein Kreuz hat sich auch verbessert durch die Yogaübungen. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, ohne diese beiden Sachen auszukommen. Dass ich das nicht schon früher gemacht habe. Die Krönung wäre jetzt noch Sport obendrein. Aber dazu kann ich mich irgendwie nicht aufraffen. Mal sehen.
Der innere Schweinehund
Mittwoch, 16. März 2011Nachdem ich gestern einen richtigen Durchhänger hatte und rumgeggrübelt hab, gings mir abends schon besser, weil ich einfach drauflosgeschrieben habe. Schreiben ist das, was mich immer wieder rausholt. Da gehen einem reihenweise die Lichter auf. Letztendlich brockt man sich ja meistens die Scheiße selber ein, wenn man dem inneren Schweinehund zuviel Freiheit lässt. Dieser ist nämlich mein größtes Problem. Aber ich hab ihn noch in Schach. So weit will ichs nicht mehr kommen lassen, dass ich versumpfe in meinen Gedanken und mich im Kreis drehe. Anstatt zu tun. Und wenn es nur schreiben ist. Heute gehts mir besonders gut. Wie ich das genieße.


