Archiv für Februar 2012

Glück setzt Aktivität voraus

Sonntag, 12. Februar 2012

Meine Hauptbeschäftigung ist die Suche nach dem Glück, nach Wohlfühlmomenten. Aber du kannst nur im Tun, in der Aktion glücklich sein. Und wenn du dich bewusst in Ruhe begibst, ins Nichtstun. Glück ist das was du täglich tust, so lautet der Titel eines Buches, in das ich immer wieder schaue. Es gibt zwar Impulse, aber die sollten doch mehr von innen kommen auf dich ganz persönlich abgestimmt. Da kann so ein Buch auch nicht weiter helfen. Dazu sollte man aber wissen, was man will und was einem gut tut, wenn man nach eigenen Impulsen gehen will. Dann entscheiden und Nägeln mit Köpfen machen. Tun. In Aktion treten. Wünschen alleine reicht nicht. Sie nach Möglichkeit umsetzen. Zum Glück gehört eine gute Portion Kreativität, die gelebt werden will.

Glück will erarbeitet sein, errungen, erobert. Es genügt nicht alleine darauf zu warten, dass es mal vorbeikommt und einen froh macht. Natürlich kann man spontan wie aus dem Nichts Glücksgefühle haben, aber dem ging immer eine Aktion voraus und sei es, dass es nur ein guter Gedanke war. Also Glück setzt Aktivität in irgendeiner Richtung voraus. Eventuell richtig Arbeit. Aber sie lohnt immer, wenn Glück der Lohn ist.

Mut zum Leben

Sonntag, 05. Februar 2012

Mir ist aufgefallen, dass ich, um ein wirklich gutes Leben zu führen auch eine gute Portion Mut brauche. Bisher habe ich zum Überleben Mut gebraucht aber da blieb mir auch nichts anderes übrig, sonst wäre ich untergegangen. Aber der eigentliche Mut, nämlich für eine bessere Lebensqualität, der scheint mir zu fehlen. Ich weiß auch wieso. Das ist reine Bequemlichkeit. Ich fühle mich noch relativ wohl so in meinem teilweise Sumpf und sehe mich nicht gezwungen was zu verändern. Aber ich weiß auch, dass, wenn ich meinen inneren Schweinehund überwinden könnte, ich eine wesentlich bessere Lebensqualität leben könnte. Warum unterlasse ich das? Irgendwann wird mir über früh oder spät die Rechnung präsentiert. Ich weiß es genau und ich fühle mich schon deswegen nicht mehr so wohl in meiner Haut.

Mut zur Veränderung. Mut zum Leben in seiner ganzen Fülle. Etwas wagen. Mal draufgängerisch sein. Sein Leben in die Hand nehmen.

Mal was Verrücktes tun. Bevor du am Ende was vermisst. Die Bequemlichkeit überwinden und aktiv werden. Das steht jetzt an.

Ich habe keine Lust später zu sagen: Hätte ich damals nur… Wäre ich doch nur… Gleich jetzt und heute. Ohne Kompromisse. Wer wagt gewinnt.