Tag kaputt

08. Januar 2012

Ach, wie ich es hasse, wenn ich nicht aus dem Bett komme. Der ganze Tag ist kaputt. Und ich habe Null und Nichts davon. Außer, dass ich mich Scheiße fühle. Wenn ich keinen Termin habe, übertreibe ich es gerne. Vielleicht ist der Tag noch zu retten. Zumindest so, dass ich mich wohl fühle. Ich werde das beste draus machen. Dann kann’s passieren, dass aus der Nacht wieder ein Tag gemacht wird. Aber das soll mir jetzt egal sein. Werde noch ein bisschen schreiben. Das hilft immer.

Echte Tierschützer leben auch so, nämlich vegan

05. Januar 2012

Gerade drucke ich mir das Tierrechtskochbuch von Maqi  aus. Lange Zeit war ich Vegetarierin. Aber Vegetarier, die Eier und Käse essen, sind eigentlich Pseudotierschützer. Das ist mir jetzt so richtig klar geworden. Um wirklich gegen Massentierhaltung- und Tötung anzugehen sollte man auf sämtliche Tierprodukte verzichten. Mir sind sämtliche Lichter aufgegangen. Nicht mal Autofahren dürfte ein Veganer, weil er dadurch Kleinstlebewesen tötet. Wer’s genau nimmt  hält sich daran. Vor allem verstehe ich die sogenannten Tierrechtler nicht, die weiterhin Fleisch fressen. Das passt ja gar nicht. Oder rauchende Umweltschützer. Da ist doch was oberfaul. Na da muss ich mal erst bei mir anfangen. Da ist nämlich auch nicht alles in der Reihe. Alles Genusssucht oder Bequemlichkeit. Das hört mir jetzt auf! Wenn ich es jetzt nicht gerafft hab, ist mir nicht mehr zu helfen. Gerafft hab ichs. Jetzt muss ichs nur noch umsetzen.

Nur keinen Stress bei Vorsätzen

01. Januar 2012

Da ich mir über das ganze Jahr hinweg immer wieder Vorsätze mache, habe ich gar keine richtigen für das neue Jahr. Wenn ich ehrlich bin, mache ich mir fast jeden Tag irgendwelche Vorsätze. Zumindest denke ich darüber nach, was ich noch verändern und verbessern könnte. Da ist nämlich echt Bedarf. Vielleicht sollte ich mir mal richtige Vorsätze machen. Nur darüber nachzudenken, was mich noch an mir stört, genügt nicht. Heute habe ich mir wenigstens für die nächsten Wochen vegane Kost vorgenommen. Das ist kein Problem für mich. Was mir schwer fallen würde, wäre Sport. Da ist auch großer Bedarf. Etwas früher aufstehen und jeden Tag kochen, dürfte schon wieder einfacher sein. Vom Rauchen will ich erst gar nicht reden. Das ist für mich das größte Problem.

Das Jahr ist noch jungfräulich und da bietet es sich geradezu an, sich was vorzunehmen. Nur mache ich mir immer gleich einen solchen Stress. Ja, ich werde mir vornehmen, mir keinen Stress mehr zu machen, wenn ich mir was vornehme. Das wäre schon gut.

Vor lauter Vorsätzen und Ideen könnte ich jetzt Bäume ausreißen. So motiviert bin ich. Am liebsten alles auf einmal. Das ist die beste Gelegenheit ernst zu machen. Und ich mache ernst. Heute habe ich schon begonnen. Eins nach dem anderen. Eine stetige Steigerung.

Den Januar gucke ich mir mal genau an und werde herum probieren. Ich freue mich schon sehr auf das neue Jahr.

Alle Jahre wieder…

22. Dezember 2011

Da hetzen sie

vollbepackt

genervt und gestresst

und wollen dann

am Weihnachtsabend

Frieden und Ruhe

in ihren Familien haben

einmal im Jahr

Frieden

in Wirklichkeit

sind alle abgenervt

und würden gerne

auf Weihnachten

verzichten

Ent-täuscht

18. Dezember 2011

Ent-Täuscht

manchmal braucht es seine Zeit

doch dann kommt die Wahrheit ans Licht

eine Täuschung wird enttarnt

du bist zunächst ent-täuscht

doch zu guter Letzt

hast du was dazu gelernt

auf solche Seifenblasen

lässt du dich nicht mehr ein

Selbstdisziplin braucht nicht Zwang

14. Dezember 2011

Gestern Nacht habe ich noch angefangen zu schreiben. Ich bin hochmotiviert. Habe schon einiges zusammen, Aber es wird weder ein Roman, noch ein Sachbuch. Einfach ein innerer Dialog. Habe ich ja schon öfter gemacht. Diesmal ist es etwas anders. Scheint was Längeres zu werden. Was ich draus mache, weiß ich noch nicht. Aber mal ein Anfang. Da macht man sich so über alles Mögliche Gedanken. Zum Beispiel bin ich heute dahinter gekommen, was es mit der Selbstdisziplin auf sich hat. Unter Disziplin ist nicht unbedingt ein Zwang zu verstehen, der hinter etwas steht, das man tun will. Disziplin, die natürliche Disziplin, so will ich sie nennen, erwächst wie von selbst aus der Lebensfreude heraus. Da musst du dich nicht zu etwas hinprügeln. Es macht einfach Freude, etwas zu tun und dir dadurch Struktur zu schaffen. Die Freude am Selbstausdruck am Leben überhaupt, lässt dich diszipliniert die Dinge tun, die dir gut tun. Gar nichts zu tun ist genauso schädlich, wie ein zuviel. Beides macht negativen Stress. Die natürliche Disziplin, wenn sie denn durchgezogen wird, verursacht vielleicht auch Stress, aber positiven, den wir einfach brauchen, um uns gut zu fühlen, etwas Sinnvolles getan zu haben. Ich bin sehr froh, dass ich das für mich rausgekriegt habe, weil ich eher ein undisziplinierter Mensch war. Aber so sieht die Sache gleich ganz anders aus und schmeckt besser. Wenn du eine Tätigkeit gefunden hast, die dir was bringt und Freude bereitet, bringst du von selbst die nötige Energie auf, um sie durchzuziehen. Es liegt einfach in der Sache der Natur. So und jetzt werde ich mein Geschreibsel mal in den Computer tippen, was ich eigentlich nicht so gerne mache.

Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter

13. Dezember 2011

Nach dem Feedback heute, muss ich mich ja sehr zu meinem Vorteil verändert haben in den letzten drei Jahren. Ich selbst merke die Veränderungen nur schleichend. Was mir deutlich bewusst ist: Ich fühle mich so frei wie nie, einfach autark und stark. Die Voraussetzungen sind die allerbesten, das Beste rauszuholen. Ich muss es nur umsetzen. Tue ich nichts, ist die Gefahr groß, ins Gegenteil abzurutschen und zu verwahrlosen. Bleibe ich aktiv und wach, kann ich ein erfülltes, freies und kreatives Leben führen. Es ist eine Gratwanderung. Aber ich habe mich natürlich für das gute Leben entschieden. Dazu ist auch der Überlebenstrieb zu groß. Und die Ansprüche zu hoch. Wenn du keine Verpflichtungen hast, was Arbeit angeht, musst du halt selber gucken, was du aus deinem Leben machst, dass es nicht abflacht oder lau wird. Und dabei hilft mir die Leidenschaft an der Literatur und Musik. Die Pflege von Freundschaften und die Pflege der Gesundheit. Ich habe einen Freiheitsdrang in mir, der mich über mich hinauswachsen und mutiger sein lässt. Das ist so eine Gelegenheit die ich beim Schopfe packen sollte, um einfach mal ganz verrückte Dinge zu tun, für die mir normal der Mut fehlen würde. Es ist wirklich wahr: Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter. Von Natur aus bin ich eher feige, was das Neue angeht. Auf der anderen Seite mache ich manchmal Dinge, die so neu sind, das ich nur über mich staunen kann. Aber meistens werde ich dazu durch Lebensumstände gezwungen. Jetzt etwas Neues zu tun, wozu ich nicht unbedingt gezwungen werde, wäre mal ganz interessant auszuprobieren. Das Feedback heute hat mir so gut getan und mich so beflügelt, dass ich jetzt echt Nägeln mit Köpfen mache und sei es nur, (und das wäre schon viel), einen Roman zu schreiben und ihn auch fertig zu stellen. Oder zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören. Das wären schon große Sachen für mich. Das mit dem Roman scheint mir realistischer als das Nichtrauchen. Noch heute Abend  werde ich mir ein Cluster schreiben und was kreieren. Und dann werde ich dran bleiben. Das ist so ein Traum von mir. Wäre schade, wenn ich ihn nicht umsetzen würde. Die Frage ist nur, WAS? Alleine aus dem Nähkästchen zu erzählen würde ein Buch füllen. Mehrere. Oder ein Sachbuch? Ich bin keine Fachfrau für irgendwelche Themen, aber ich habe viel Lebenserfahrung. Jedenfalls ist das Cluster heute fällig. Was draus wird, werde ich dann sehen.

Wintertraum

08. November 2011

Sie schließt die Augen

und träumt von Frühlingsblumen

draußen fällt der Schnee

 

Positives Denken

17. Oktober 2011

Heute bin ich schon um halb drei wach gewesen. Tolle Sache, so früh fit zu sein. Habe das Buch von Freitag gelesen. Wenns danach ginge, könnte man alle Probleme nur mit Autosuggestionen in den Griff bekommen. Auf alle Fälle ist daran einiges Wahres dran. Ich habe die Affirmationen angewendet und schon ein paar große Veränderungen zum Besseren erfahren dürfen. Was mit Sicherheit bei mir der Fall ist: Ich bin wesentlich ruhiger und gelassener geworden und fühle mich innerlich reicher. Was mir noch aufgefallen ist: man wird religiöser. Du spürst, das eine höhere Macht am Werk ist, die dich führt. Eine tolle Erfahrung. Jedenfalls fügt sich alles wie von selbst. Das Gute dabei ist: Du bist der Regisseur, der Macher. Denn was du denkst, bist du. Die Gedanken sind ne Wahnsinns Kraft und dürfen nicht unterschätzt werden. Insgesamt bin ich im Ganzen positiver programmiert und es läuft alles besser in meinem Leben. Aber ich bin ja noch am Anfang. Wie glücklich müsste ich dann in ein paar Wochen sein…

Langsam kehrt Ordnung ein

19. September 2011

Das Leben ist so schön, wenn alles sich harmonisch fügt. Ich habe momentan eine gute Zeit. Dann neige ich schnell dazu, dieses Gute festzuhalten. Ich kann zumindest daraus lernen. Und mir so das Gute bewahren. Aber es liegt nur an mir. Es ist eine Kopfgeschichte. Natürlich muss der Körper mitmachen. Ich fühle mich so richtig ausgeglichen und fit. Was nicht oft vorkommt. Oft neige ich dann dazu, mir großartige Pläne zu schmieden, eben um das Feeling aufrecht zu erhalten. Und meistens gehts in die Hosen, weil ich mir gleich zuviel vornehme. Einen Schritt nach dem anderen. Jetzt weiß ich, was mir gut tut. Und das brauche ich ja nur bei zu behalten und vielleicht noch auszubauen. In so einer Situation, neige ich gerne zu Übertreibungen. Und dann wirds quälend. Von dem Stress will ich ja gerade weg. Ohne Stress und trotzdem viel getan. Echt toll. Das mit der Ernährung klappt sehr gut und auch die anderen Alltäglichkeiten. Jetzt habe ich auch keine solche Angst mehr vor dem Winter, weil ich diese Ruhe genießen werde und es mir in meinem Nest gut gehen lassen werde. Ach, wär das bloß immer so.